Partnergemeinden

Die Marktgemeinde Kirchbach pflegt bereits seit vielen Jahre eine enge Freundschaft mit Gemeinden aus dem Ausland. Dies sind die Gemeinden Paularo (Italien) und Gárdony (Ungarn).
 
Hier möchten wir unsere Partnergemeinden etwas vorstellen:

Paularo

 

Paularo ist unsere

italienische Partnergemeinde.

Wappen der Gemeinde Paularo
An seiner oberen Seite durch Berge begrenzt, vom Gipfel des Monte Sernio im Süden bis zum Pecol di Chiaula im Norden, und vom Cason di Lanza im Osten bis zum Monte Tersadia im Westen, ist Paularo ein gefälliger Ort für den Sommerurlaub und auch ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Im wunderschönen Val d’Incarojo liegt die Gemeinde Paularo und seine zahlreichen Orte (Casaso, Castoia, Chiaulis, Cogliat, Dierico, Lambrugno,Misincinis, Ravinis, Rio, Salino, Tavella, Trelli, Villamezzo, Villafuori).
Die Gegend um Paularo ist seit den frühesten Zeiten ein Durchzugsgebiet und zeigt Spuren von Menschen aus verschiedenen Zeitepochen. So findet man beispielsweise Gegenstände aus dem Mittleren Paleolithicum (ca. vor 40.000.000 Jahren). Weiters kann man auch präromanische (8. bis 1. Jhdt. BC)Gegenstände entdecken. Von einer ehemals keltischen Bevölkerung (3. bis 1.Jhdt. BC) sind bis heute Bräuche überliefert. Im Mittelalter scheint es als sei Paularo kaum von historischen Ereignissen betroffen gewesen. Ein wichtiger Vorfall am Ende des Mittelalters ist die berühmte Schlacht gegen die Türken, welche 1478 auf den Piani di Lanza besiegt werden konnten. In späterer Zeit steht Paularo unter französisch-österreichischem Einfluss bis es im Jahr 1866 vom Königreich Italien annektiert wird. 
Heute, nach einer langen Periode gekennzeichnet von großen Auswanderungsströmen, versucht Paularo an die Glanzzeiten der Vergangenheit anzuschließen und legt dabei großen Wert auf seine Geschichte, seine verwurzelten volkstümlichen Traditionen und seine starken lokalen Besonderheiten sowie Sehenswürdigkeiten. Von denen im Folgenden einige genannt werden.

 

Paularo

Paularo

Mozartina: Ein Privatmuseum mit zahlreichen antiquarischen Musikinstrumenten und anderen alten Gebrauchsgegenständen.

Palazzo Calice-Screm: Ein Herrenhaus, welches im 16. Jahrhundert erbaut wurde und als ein Urbild des typischen karnischen Hauses betrachtet wird.
 
Cjavec: Als eines der ältesten Stadtviertel von Paularo repräsentiert „Cjavec“ die typischen Charakteristika des karnischen Stils.
Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Ausgrabungen von Misincis.
Paularo hat über die Jahrhunderte hinweg seine Traditionen und Bräuche beibehalten und so gibt es zahlreiche kirchliche Veranstaltungen.
In Paularo gibt es auch viele Kirchen, die über das gesamte Gemeindegebiet verstreut sind. Die Hauptkirche ist die Parrochia dei Santi Vito, Modesto eCrescenzia, erbaut im Jahre 1750. Eine weitere wichtige Kirche ist die Chiesa di Santa Maria Maggiore aus dem 13. Jahrhundert, die einen wunderschönen handgeschnitzten Altar beherbergt.

Die Karnische Region ist reich an fossilem Gestein, welches auch in Paularo gefunden werden kann. Sehr alt sind die Kalkablagerungen von Devoniano (ca. 350 Mio. Jahre), in denen viele fossile Funde gemacht werden: Korallen und Trilobiten sind die meistgefundenen Tiere.
Paularo
In der Umgebung von Paularo kann man verschiedene Sportarten ausüben: Ski fahren, Paragliding, Klettern, Kajak fahren, Reiten, Fischen, Jagen oder einfach spazieren gehen und die schöne Umgebung genießen. Es gibt auch einige Tennisplätze, Plätze um Boccia zu spielen, Minigolf und verschiedene Kinderattraktionen.

Ein Besuch in Paularo bedeutet Gastfreundlichkeit gewürzt mit dem Besten, das man sich von einem Fest im Freien erwartet, aber mit antikem und exotischem Geschmack. Die Gemeinde verfügt über zahlreiche Stärkungs- und Erfrischungsmöglichkeiten sowie verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Einwohner von Paularo und des Val d’Incarojo besitzen die besondere Eigenschaft, dass sie nicht wollen, dass die Bräuche und Sitten ihrer Zeit vergessen werden. Daher fehlen auch nicht die Holzhandwerker, die Gegenstände für den Hausgebrauch, Möbel, Skulpturen und Schnitzereien herstellen. Um die alte Tradition der
Arbeit mit Holz zu erhalten und auch zu überliefern, wird jedes Jahr ein Kurs für Kinder und Erwachsene organisiert, um diese interessante Tätigkeit auch den Touristen näher zu bringen.

Die Stadt Gárdony

Die Stadt Gárdony liegt auf 6904 Hektar am Südufer vom Velence-See, auf dem von Velence, Pákozd, Sukoró, Seregélyes, Pusztaszabolcs begrenzten Gebiet, 50 km von Budapest und 20 km von Székesfehérvár.
Die Siedlung ist ein Feriengebiet von Bedeutung für das ganze Land. An der Siedlung sind im letzten Jahrzehnt größere Veränderungen vorgegangen, als insgesamt in den vergangenen Jahrhunderten: 1970 hat sie den Rang Großgemeinde erhalten, 1984 wurde sie Großgemeinde mit Stadtrechten und Bezirksverwaltungszentrum. Ab dem 1. Juli 1988 wurde sie dann Vereinigungszentrum und im März 1989 wurde Gárdony vom Präsidialrat der Volksrepublik zur Stadt erklärt.
Die Stadt besteht aus 4 Siedlungsteilen Gárdony, Agárd, Dinnyés und Zichyújfalu. In Agárd und Gárdony ist der Urlaubscharakter bestimmend, Dinnyés und Zichyújfalu sind überwiegend landwirtschaftlich.
Die Stadt entwickelt sich dynamisch. Die Einwohnerzahl nimmt gleichmäßig zu. Am 1. Jänner 1992 hatte die Stadt 7492 ständige und 1500 vorläufige Einwohner. In der Siedlung befinden sich ungefähr 2700 Wohnhäuser und 5500 Erholungsimmobilien.
Blick auf die Stadt Gardony